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Es wird endlich progressiv?!

Zum gestrigen Gespräch von Fridays for Future Dessau sorgten unsere Stadtratskandidaten Paul Reinhardt und Dr. Frank Brozowski für eine neue Situation: es wird bald progressive Politik in Dessau-Roßlau geben! Hoffen wir zumindest.
Wieso? Nachdem die Frage gestellt wurde, was man denn klimapolitisch in Dessau-Roßlau tun könnte, sprachen wir die Ideen eines Jugendparlaments und des kostenlosen ÖPNV an. Daraufhin gingen Stadtrat Ingolf Eichelberg von der SPD Dessau-Roßlau und Steffi Lemke, grüne Bundestagsabgeordnete und der Stadtratskandidat Marcus Geiger von den Grünen auf die Ideen ein, sprachen sich dafür aus und stimmten zu.

 

Finden wir ziemlich geil. Und: Wir nehmen SPD und Grüne beim Wort, wenn Anträge dazu in den neuen Stadtrat eingebracht werden! 

Unser Programm zur Kommunalwahl!

Hey, du! Ja, du! Noch unschlüssig, was du am Sonntag kommunal wählen willst? Schau mal hier:
https://1drv.ms/b/s!AoCHDHihjs_JggkWQ94lNX_ophXh

Fairness statt Denunziation, bitte!

Die Behauptung von Herrn Dreibrodt, Freie Fraktion Dessau-Roßlau, im Amtsblatt April 2019 „Linke Stadtratsfraktion plant die Einführung! – Oury-Jalloh-Gedenktag“ ist sachlich falsch und entspricht nicht der Wahrheit. 
Es wird keinen solchen Gedenktag geben.

Es stellt sich die Frage: Wer hat, wann und warum diesen Artikel geschrieben, um diesen auf der Seite der jetzigen Freien Fraktion, zusammengesetzt aus zwei Mitgliedern der ehemaligen AfD-Fraktion, einem ehemaligen Mitglied der CDU-Fraktion und einem Mitglied, welches aus der SPD-Fraktion verwiesen wurde, zu veröffentlichen.

Letzterer, also Herr Dreibrodt, betreibt dort eine persönliche Abneigung gegen den Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE Herrn Schönemann und auch gegen die Partei. Dies resultiert aus dem permanenten Einsatz des Fraktionsvorsitzenden zur Thematik Bauhausstadt.

Im Wahlkampf zu den anstehenden Kommunalwahlen am 26. Mai ist bestimmten Parteien, bzw. Wählergemeinschaften, jedes Mittel recht, andere Mitbewerber mit Falschmeldungen in Verruf zu bringen.
Der besagte „Ausriss aus Zuarbeit zum Kulturentwicklungsplan“ im o. g. Amtsblatt stammt aus einem internen Diskussionspapier einer nicht öffentlichen Sitzung des Kulturausschusses im Februar 2018!

Die Thematik der Gedenktage der Stadt Dessau-Roßlau im Kulturentwicklungsplan (KEP) wurde in der Fraktion DIE LINKE ausgiebig diskutiert. Mit der Stellungnahme zum KEP 2019 bis 2029 mit Stand August 2018 hat die Fraktion den Vorschlag unterbreitet den 10. Dezember als „Tag der Menschenrechte“ zu proklamieren. 
Es ging nie darum, die Person Oury Jalloh im Besonderen heraus zu stellen, sondern den Fakt, dass ein der Obhut des Rechtsstaates anvertrauter Mensch nicht zu Tode kommen darf.
Dieser „Tag der Menschenrechte“ fand in dem nun vorliegenden KEP zur Beschlussfassung keinen Niederschlag.

Die Fraktion und der Stadtverband DIE LINKE sehen die Aktion von Herrn Dreibrodt als bewusst verleumderisch an. Mit seinen Beiträgen in den Amtsblättern April und Mai 2019 will er DIE LINKE in der Öffentlichkeit schlecht reden.

Die Amtsblattseiten sind für den politischen Wettbewerb mit fairen Mitteln. 
Verleumdungen, Beleidigungen, Diffamierungen, Lügen und Denunziationen sind keine Instrumentarien, die unsere Fraktion für demokratisch hält.

Diese Art und Weise des Wahlkampfes entspricht keiner fairen Auseinandersetzung.

Wir distanzieren uns offensiv von diesen Falschaussagen und führen unseren Wahlkampf demokratisch und fair.

Europa geht anders

Für Frieden in Europa und der Welt

DIE LINKE steht für die europäische Idee von sozialer Gerechtigkeit, Humanismus und internationaler Solidarität.

Wir befürwortet ein geeintes Europa. Zugleich sind wir überzeugt, dass die derzeitigen EU-Verträge keine taugliche Grundlage für ein soziales, demokratisches, ökologisches und friedliches Europa sind.

Die Europäische Union ist nicht so, wie wir sie wollen.

Zu oft steht Wettbewerb, Neoliberalismus und Profitstreben über dem Bedarf der Bevölkerung, die Freiheit der Unternehmen über der Freiheit der Menschen.

 

Gute Arbeit: gerecht in Europa

Es braucht  eine verbindliche europäische Mindestlohnregelung. Alle EU-Staaten werden dazu verpflichtet, armutsfeste existenzsichernde gesetzliche Mindestlöhne einzuführen.

Dafür müssen sie oberhalb von 60 Prozent der mittleren Verdienste (in der Fachsprache: des Medianlohns) in den jeweiligen Ländern liegen.

Für Deutschland heißt das heute: 12 Euro Mindestlohn, ohne Ausnahmen.

 

Soziale Absicherung für alle, Armut in Europa abschaffen

Obdachlose, die sich in Amsterdam, Berlin, Köln oder Paris um einen Platz vor Notunterkünften oder Tafeln streiten.

Anspruch auf staatliche Hilfe haben sie in einem anderen als ihrem Heimatland nicht, denn das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU gilt nicht für arme Menschen.

DIE LINKE fordert: Soziale Menschenrechte müssen bedingungslos für alle Menschen in der EU gelten: Wohnen, Gesundheit, Bildung, Zugang zu sozialen und kulturellen Dienstleistungen, zu sozialen Sicherungssystemen, zu Wasser und Energie – kurz: Schutz vor Armut und sozialer Ausgrenzung.

 

Klimaschutz kennt keine Grenzen. Für ein soziales und ökologisches Europa

Insgesamt muss die EU-Klimapolitik am Hauptziel des Pariser Klimaschutzabkommens ausgerichtet werden: die Erderwärmung möglichst auf maximal 1,5 Grad gegen- über vorindustriellen Werten zu begrenzen.

Kohleausstieg muss europaweit sofort beginnen und 2030 abgeschlossen sein.

Wir verlagern einen Großteil des Güterverkehrs auf die Schiene.

Wir wollen ticketlosen und flächendeckend gut ausgebauten barrierefreien ÖPNV

Die Wettbewerbspolitik der EU will alle öffentlichen Dienstleistungen, auch die Versorgung mit Energie, den europäischen Binnenmarktregeln unterwerfen.

Europas Konzerne sollen mit Dienstleistungen im öffentlichen Sektor (z. B. Energie, Wasser, Gesundheit, öffentlicher Verkehr) Profite machen können.

Wir lehnen das ab und wollen stattdessen ein Grundrecht auf Energie und Wasser.

 

Wirkliche Demokratie statt Lobby der Konzerne

Die Krise der EU ist auch eine Krise der marktkonformen Demokratie.

Wir wollen die linke europäische Idee von sozialer Gerechtigkeit, Humanismus und internationaler Solidarität vor ihrer Zerstörung durch die neoliberale Politik der EU bewahren.

Nur so kann Europa und die EU eine wirkliche und dauerhafte Antwort auf die jahrhundertelange Geschichte von Krieg und Gewaltherrschaft, insbesondere dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus, sein.

 

Europa nicht den Rechten und den Neoliberalen überlassen

Entweder Europa wird sozial, entweder es gibt einen neuen, gerechten Anlauf oder es geht nach rechts, in Richtung eines autoritären Kapitalismus.

Europa geht anders, geht gerecht, sozial, menschlich, umweltfreundlich, demokratisch, friedlich, ohne Aufrüstung und Interventionsarmee.

 

1. Mai auf dem Marktplatz

DIE LINKE Dessau-Roßlau ist dabei!

Jan Korte

Die deutsche Außenpolitik während des Kalten Krieges muss aufgearbeitet werden

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs begann der Kalte Krieg zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion und den von ihnen angeführten politischen und militärischen Blöcken. In der Folge bestimmte die Systemkonfrontation zwischen Kapitalismus und Kommunismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit Außen- und Sicherheitspolitik. Die auf beiden Seiten unternommenen politischen, wirtschaftlichen, technischen und militärischen Anstrengungen, um den Einfluss des jeweils anderen Lagers weltweit einzudämmen oder zurückzudrängen, standen unter einer klaren ideologischen Freund-Feind-Logik. Die USA und ihre Verbündeten unterstützten dabei zahlreiche Regime und Militärdiktaturen in Afrika, Asien, Europa und Südamerika – denen sie zum Teil durch den Sturz linker Regierungen an die Macht geholfen hatten – und halfen diesen bei der gewaltsamen Unterdrückung der Opposition oder antikolonialen Befreiungsbewegungen.

 

Beispiele dafür gibt es zu Hauf. Man denke nur an die Beteiligung bundesdeutscher Stellen in den mörderischen Putsch in Indonesien im Oktober 1965, der den bis 1998 diktatorisch herrschenden Generalmajor Suharto in Jakarta an die Macht brachte. Der Militärputsch begann in Reaktion auf einen fälschlich der Kommunistischen Partei Indonesiens (KPI) in die Schuhe geschobenen Umsturzversuch, in dessen Verlauf mehrere Offiziere ermordet worden waren. Anschließend gingen die Militärs mit exzessiver Gewalt gegen tatsächliche oder angebliche KPI-Mitglieder und -Anhänger sowie die chinesische Minderheit vor. Nach verschiedenen Schätzungen fielen diesem Terror bis zu eine Million Menschen zum Opfer; Millionen wurden interniert und bis vor wenigen Jahren gesellschaftlich ausgegrenzt.

 

Nach Recherchen des Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom lässt sich für die Zeit vor dem Putsch eine enge Abstimmung des BND mit der CIA belegen. Der BND habe dem US-Geheimdienst im April 1961 mitgeteilt, man verfüge „über einen exzellenten Residenten“ in Jakarta. Laut CIA-Akten handelte es sich dabei um Rudolf Oebsger-Röder, einen ehemaligen SS-Standartenführer im Reichssicherheitshauptamt, der 1948 in die Organisation Gehlen eingetreten und später in Indonesien auch als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung tätig geworden sei.

 

In einem Vortragsmanuskript des damaligen BND-Präsidenten Gerhard Wessel aus einer Sitzung des Bundestags-„Vertrauensgremiums“ vom Juni 1968 heißt es, der BND habe nicht nur die indonesischen Militärs bei der blutigen „Zerschlagung der KPI“ mit Beratern, Ausrüstung und Geld unterstützt. Der spätere Staatschef Suharto habe dem BND sogar einen „große[n] Anteil ... am Erfolg“ der Operation zugeschrieben. Bis heute verweigert die Bundesregierung die Aufklärung der deutschen Beteiligung an den Verbrechen.

 

Oder man denke an die Aktivitäten deutscher Geheimdienste in Griechenland und die Zusammenarbeit mit der zwischen 1967 und 1974 herrschenden Obristendiktatur. Die Militärs waren mit Hilfe der von der NATO in ihrem Machtbereich gegründeten Gladio-Geheimorganisation an die Macht gekommen und herrschten äußerst blutig. Vor, während und nach ihrer Herrschaft pflegte der BND eine enge Zusammenarbeit mit dem griechischen Partnerdienst KYP. Weil „Griechenland NATO-Partner war und ist“, sind aus Sicht der Bundesregierung „nachrichtendienstliche Sachverhalte, die noch nicht 60 Jahre oder länger zurückliegen, […] in der Regel weiterhin geheimhaltungsbedürftig.“

 

Oder aber man denke an Chile. Am 11. September 1973 putschten mit Hilfe der CIA rechte Militärs um General Pinochet die demokratisch legitimierte Regierung des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende aus dem Amt. Was den BND aber nicht dazu brachte, seine - vorwiegend über Nazi-Massenmörder gehaltenen - Kontakte zu chilenischen Geheimdiensten oder zur deutschen Sekte „Colonia Dignidad“, die den Putschisten als Folterbasis diente und auf deren Gelände vermutlich mehr als 100 ermordete Oppositionelle verscharrt wurden, abzubrechen.

 

Die nach außen hin viel beschworenen westlichen Werte von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten wurden während des mehr als vier Jahrzehnte andauernden Konflikts zugunsten einer Zusammenarbeit mit rechtsgerichteten Diktaturen zurückgestellt. Anstatt die Zusammenarbeit einzustellen oder zu versuchen die diversen Diktaturen politisch zu isolieren und oppositionelle Demokratiebewegungen zu unterstützen, verbesserten sich in der Regel die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen der Bundesrepublik nach der Übernahme der Macht durch rechtsgerichtete Regime und stabilisierten diese. So unter anderem mit:

 

Portugal (1933-1974), Spanien (1939-1975), Griechenland (1967-1974), Paraguay (1954-1993), Brasilien (1964-1985), Bolivien (1964-1982), Chile (1973-1998), Argentinien (1976–1983), Südafrika (1948–1994) und Indonesien (1965-1998).

 

Auf der anderen Seite leistete die DDR den sozialistischen Staaten und marxistischen Befreiungsbewegungen in Afrika und im Nahen Osten nicht nur humanitäre und technische, sondern auch militärische Hilfe. Ostdeutsche Ausbilder und Militärberater, Pioniere und Techniker unterstützten Armeen und Guerillatruppen u.a. in Angola und Moçambique, in Algerien, Libyen, dem Irak, Syrien, Südjemen, Äthiopien, Guinea-Bissao, Benin, Nigeria, der Volksrepublik Kongo, in Tansania und Sambia. Waffen und technisches Material wurden geliefert, Sicherheitspolizeien mit Hilfe der DDR aufgebaut, um „die Konsolidierung der Siege der Revolution“ zu gewährleisten.

 

Eine systematische Aufarbeitung der deutschen Außenpolitik während des Kalten Krieges ist bis heute nicht erfolgt, obwohl in keiner Weise auszuschließen ist, dass deutsche Regierungen während dieser Zeit mittel- oder unmittelbar mitverantwortlich an massiven Menschenrechtsverletzungen geworden sind. Auf meine bisherigen Kleinen Anfragen reagierte die Bundesregierung eindeutig: Ein eigenes Aufklärungsinteresse gibt es nicht. Wer will könne sich ja beim Bundesarchiv lagernde Akten ansehen.

 

Wir werden deshalb einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen, damit eine unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der deutschen Außenpolitik während des Kalten Krieges eingerichtet und ein Untersuchungsauftrag formuliert wird, der alle Aspekte der deutschen Außenpolitik während des Kalten Krieges und insbesondere daraus resultierende Verantwortlichkeiten für Menschenrechtsverletzungen in den Blick nimmt. Der Historikerkommission muss dann selbstverständlich freier Zugang zu allen für den Auftrag notwendigen Akten garantiert und eine ausreichende Finanzierung sichergestellt werden. Es wird Zeit.

Jan Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE.

Egal ob kleines BAföG, Hartz 4, Mindestlohn oder eine kleine Rente: Wohnen in Dessau-Roßlau muss bezahlbar bleiben!

Unser Schwerpunkt für die Stadtentwicklung im Bereich des Wohnens ist weiterhin eine zeitgemäße Ausstattung der Wohngebäude unter energetischen und städtebaulichen Gesichtspunkten, Neubau und mehr Sanierung.

DIE LINKE in "einfacher Sprache"!

Am 26. Mai 2019 wählen die BürgerInnen der Stadt Dessau-Roßlau den neuen Stadtrat. Der Wahlkampf beginnt!

Unser erstes Anliegen ist uns besonders wichtig: Unser Wahlprogramm wird es auch in einfacher Sprache geben.

In der Politik wird viel geredet und geschrieben. Vieles davon versteht niemand. Deshalb hat die Partei DIE LINKE ein Programm für die Kommunal-Wahl, das jeder versteht. Wir haben versucht, uns an die Regeln der „Einfachen Sprache“ zu halten. Der Text ist einfacher gestaltet und gut gegliedert. Er enthält kurze Sätze und keine schweren Begriffe.

Hier geht es lang: Einfaches Wahlprogramm

Ostern im Stadtpark

Wann: am Ostermontag, 22.04.2019, 10.00 Uhr
Wo: im Dessauer Stadtpark, rund um das Teehäuschen

Die Mitglieder der Stadtratsfraktion DIE LINKE. Dessau-Roßlau und der Stadtverband Dessau-Roßlau verstecken in diesem Jahr wieder viele bunte Ostereier für Kinder bis 12 Jahre.
Anzumerken ist, dass die Kinder – wie in jedem Jahr – mit einer bestimmten Farbe der versteckten Ostereier – eine kleine Aufmerksamkeit
gewinnen können.
Wir laden die Kinder und ihre Eltern ein, sich am Ostermontag in den Stadtpark zum bunten „Eiersuchen“ auf den Weg zu machen.
Frank Hoffmann                                   
Vorsitzender des                                   
Stadtverbandes

Ralf Schönemann                                   
Vorsitzender der                                                                                                                                              Stadtratsfraktion

Unsere Kandidatinnen stellen sich vor!

Wie stellen sich die Politikerinnen der Partei DIE LINKE. ihre zukünftige Arbeit im Stadtrat zu Dessau-Roßlau vor.

Was bewegt Frauen in die Kommunalpolitik zu gehen. Kommen Sie mit unseren Kandidatinnen Karin Stöbe, Heide-Marie Ehlert und Ulrike Brösner ins Gespräch und stellen Sie ihre Fragen am 16.April ab 18 Uhr im UBA!

Mit solidarischen Grüßen

DIE LINKE. SV Dessau-Roßlau

Der Vorstand

Karlstraße 4

06844 Dessau-Roßlau

Tel.: 03402508570

Meinung: „Sachsen-Anhalt noch nicht komplett im Arsch“

Brauhaus statt Bauhaus! (ein Nachtrag von Stine Rummel-Strebelow)

„Volksbedarf statt Luxusbedarf" lautet eine Parole von Hannes Meyer, der von 1928 bis 1930 das Bauhaus in Dessau leitete, ein bekennender Marxist seiner Zeit. 1930 musste dieser unter Druck der Nationalsozialisten seinen Posten abgeben. 1933 war dann das Ende der Bauhausära in Dessau besiegelt und er musste nach Berlin umziehen.

Das Bauhaus wurde nach dem 2.Weltkrieg wieder in Dessau neueröffnet. Unter der Direktorin Claudia Perren ist diese geschichtsträchtige Stiftung nun zu einem nicht politischen Ort geworden. Diese Aussage brachte die Stiftung, im Zusammenhang mit der Absage gegenüber zdf@bauhaus und dem Auftritt von der Punkband Feine Sahne Fischfilet, sehr starke Kritik aus allen Himmelsrichtungen der Bundesrepublik ein – mit Recht!

Nachdem ein Landtagsabgeordneter der AfD sich über diesen geplanten Auftritt öffentlich brüskierte und er auch flugs von seinen Nazifreunden aus NPD und Co unterstützt wurde, fühlte sich die Elite der CDU in Sachsen-Anhalt genötigt dieses Konzert zu untersagen. Man (Claudia Perren) berief sich auf sein (ihr) Hausrecht.

Doch Dessau wollte das so nicht stehen lassen! Die Band schaffte es mit vielen regionalen Akteuren wie dem Bündnis „Dessau Nazifrei“, „Halle gegen Rechts“ und dem „Multikulturellen JugendCentrum“ Bitterfeld einen neuen Konzertort zu finden. Das Alten Brauhausgelände wurde nun zum Austragungsort des Konzertes.

In der Kesselhalle hatten nun 600 KonzertbesucherInnen Platz. Viel mehr als in der Aula im Bauhaus. Aktionen wie Konzertkarten an Kinder von AfD- und CDU-WählerInnen zu verschenken, getreu dem antifaschistischen Motto „Eure Kinder werden so wie wir“, entfachten in den Medien weiteren Zündstoff. Da war es nur konsequent dem Bauhaus eine Urkunde für die PR-Aktion des Monats zu überreichen und die Jungs von Feine Sahne Fischfilet stellten zum Anstoßen auch noch eine Flasche Pfeffi dazu.

Viel Arbeit wurde vor dem Konzerttag in das Brauhaus gesteckt, viele Freiwillige und auch das Ordnungsamt von Dessau (dieses stellte sich ausnahmsweise mal nicht quer) brachten den Konzertort auf einen guten Stand. Die Arbeit hat sich gelohnt! Am 6.11.2018 war es dann so weit. Das ZDF gab grünes Licht für die Aufzeichnung dieses Konzertes.

Zuvor gab es um 16 Uhr vor dem Anhaltinischen Theater eine Kundgebung vom Bündnis „Dessau Nazifrei“ und „Halle gegen Rechts“ unter dem Motto „Stabil bleiben – Gegen Rechtsruck und für Kunstfreiheit“. Hier waren auch viele unserer GenossInnen aus der Kommunal- und Landesebene vor Ort. Die angemeldete Demo der Nazis wurde kurz vorher, wegen mangelndem Interesse, wieder abgemeldet.

Um 20 Uhr ging es nun endlich los. Die Antifa-Flagge war ausgerollt und 600 glückliche KonzertbesucherInnen hatten einen tollen punkigen Abend im hell erleuchteten Brauhaus in Dessau.

Lieder gegen das Vergessen

Stabil bleiben.

Das 'Bündnis Dessau Nazifrei' und 'Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage' äußern sich:

Als bekannt wurde, dass das ZDF im Rahmen der Reihe ZDF@Bauhaus ein Konzert mit der Band »Feine Sahne Fischfilet« im Bauhaus in Dessau veranstalten, aufzeichnen und ausstrahlen wollte, meldeten sich umgehend Rechtsextreme zu Wort. Sie forderten eine Absage des Auftritts der von ihnen als »linksextrem« abgewerteten Band und kündigten Proteste vor dem Bauhaus in Dessau an. Diese eher marginalen Wortmeldungen wurden von der sogenannten Alternative für Deutschland (AfD) wirksam verstärkt und durch das Bauhaus Dessau und Teile der Landesregierung aufgegriffen. Statt das Naheliegende zu tun, also ein Sicherheitskonzept für das Konzert zu erarbeiten und den Rechten klar zu signalisieren, dass sie nicht darüber entscheiden, was ein öffentlich-rechtlicher Sender ausstrahlen und wer im Bauhaus Dessau auftreten kann, wurde das Konzert abgesagt und der extremen Rechten zu einem bemerkenswerten Erfolg in ihrem Kulturkampf von rechts verholfen. Begründet wurde das Vorgehen, das bundesweit kritisiert wurde, vor allem mit Sicherheitsbedenken auf Grund des angekündigten rechten Aufmarschs und damit möglicherweise einhergehenden Imageverlusten. Und bekräftigend wiederholten Teile der Landespolitk die Behauptungen von Neonazis und AfD über »Feine Sahne Fischfilet«, setzten deren Auftritt gar mit Neonazikonzerten gleich.

Im demokratischen Rechtsstaat mit seinem grundgesetzlichen Schutz der Rundfunk- und Kunstfreiheit muss es mindestens befremden, wenn eine staatlich getragene Stiftung mit Unterstützung eines Vertreters der Landesregierung von Sachsen-Anhalt in die Rundfunk- und Kunstfreiheit eingreift und einen Auftritt von Künstlern verhindert. Alarmierend ist es, wenn sie damit dem Druck der extremen Rechten nachgeben und deren Einordnung der Künstler als »linksextrem« übernehmen, während etwa der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, zutreffend von einer linken Band spricht und kritisiert, dass die Absage des Konzerts die Geschichte des Bauhauses in Dessau verhöhne, das 1932 auf Druck der Nationalsozialisten schließen musste. 
Es ist keine Kunstkritik, wenn Rechtsextreme den Auftritt einer Band verhindern wollen, die sich aktiv gegen die extreme Rechte positioniert. Sondern es ist der Versuch, totalitär die Gesellschaft und ihre Kunst und den Rundfunk rechtsextremer Ideologie unterzuordnen und es ist ein offener Angriff auf alle, die sich dem nicht beugen wollen.

Wir rufen dazu auf, stabil zu bleiben und die Rundfunk- und Kunstfreiheit zu verteidigen! Wir stehen ein für den gewaltfreien und entschiedenen Widerspruch gegen die extreme Rechte, für den Protest gegen den Kulturkampf von rechts und für Kunst und Kultur, die frei, widerspenstig, komplex und herausfordernd sein können. Mit Redebeiträgen und Bandauftritten vor dem Anhaltischen Theater Dessau wollen wir für diese Freiheiten einstehen und rufen dazu auf, sich vor dem Konzert von »Feine Sahne Fischfilet« am Abend in der Alten Brauerei in Dessau klar zu positionieren – der extremen Rechten nicht nachgeben, sondern stabil bleiben! Für die Freiheit des Rundfunks, der Kunst und für eine freie Gesellschaft!

DIE LINKE Dessau-Roßlau wählt neuen Stadtvorstand

Neue Mitglieder, neuer Wind!

Am 29. September 2018 wählte die Gesamtmitgliederversammlung der Dessau-Roßlauer LINKEn ihren neuen Stadtvorstand:

Vorsitzender: 

Frank Hoffmann (wiedergewählt)

Stellvertretende Vorsitzende:

Stine Rummel-Strebelow (neu gewählt)

Stellvertretender Vorsitzender:

Paul Reinhardt (Jugend, wiedergewählt)

Schatzmeister:

Harald Bettführ (wiedergewählt)

Vorstandsmitglieder:

Jennifer Rudolph (Jugend, neu gewählt)

Karin Stöbe (neu gewählt)

Ulrike Brösner (wiedergewählt)

Anke Berghäuser (wiedergewählt)

Frank Brozowski (neu gewählt)

Dominik Schildhauer (Jugend, neu gewählt)

Johannes Hüthel (Jugend, neu gewählt)

Peter Vester (wiedergewählt)

Ralf Schönemann (wiedergewählt)

"#Aufstehen" – Gedanken zu einer Bewegung

von Frank Hoffmann (Vorsitzender der LINKEn Dessau-Roßlau)

Aufstehen - so heißt nun die Bewegung von Sahra Wagenknecht, gegründet um eine Plattform anzubieten, um linken und alternativen Kräften Gehör zu verschaffen. Prinzipiell ist ein solcher Ansatz nicht verkehrt, eine Sammlungsbewegung, die auf einem Konsens beruht, dass alles, was dem neoliberalen Mainstream folgt, letztlich in einen gesellschaftlichen Kollaps führt, gemeinsam bekämpft werden muss. Die Idee ist nicht neu und wenn man die jüngste Vergangenheit analysiert, wird uns ja gerade durch rechte Kräfte vorgemacht, wie man über eine vermeintliche Protestkultur Menschen „einsammelt“ und letztlich Wahlen beeinflusst. Die Frage ist also, was bringt es, wenn man versucht, über den kritischen gesellschaftlichen Konsens, Menschen zu mobilisieren und an grundsätzlicheren linken politischen Inhalten zu orientieren.

Eine der Hauptsorgen in unserer Mitgliedschaft ist, ob sich damit nicht eine politische Kraft neu konstituiert, die einerseits politischen Parteien inhaltlich Konkurrenz macht, oder gar bei Wahlen antreten könnte.

Um es vorweg zu nehmen, es kann ein solches Gebilde ganz bestimmt auch bei Wahlen antreten.

Fraglich ist aber, wenn Linke, linke Grüne und linke SPD-ler, auch andere linke Kräfte sich in einer solchen Bewegung wiederfinden, sicher auch aus einer Art Reflektion auf die Politik der Ursprungspartei, welche politische Identität setzt sich dann im neuen Gebilde durch, oder was sonst noch bestimmt die Identität und Programmatik? Geht es nur darum, dass sich auch hier eine Art Protest artikuliert? Konkurriert diese neue Struktur mit den alten Parteistrukturen, dann findet das Prinzip „Teile und Herrsche“ hier fröhliche Urstände und wer sich dann freut, liegt fast schon auf der Hand. Diejenigen, die an einer Sicherung ihrer politischen Macht und Struktur interessiert sind, werden schnell Wege und Mittel zur Bündelung der notwendigen Kräfte finden. Das soll einerseits nicht bedeuten, dass man die Idee begräbt, aber auch mahnen, welche Konsequenzen drohen.

Wenn die Linke in den Jahrzehnten ihres Bestehens eines immer konsequent unter Beweisgestellt hat, dann war das ihre oftmalige Uneinigkeit und Zersplitterung, wie ja auch jüngst leider wieder in unseren Führungsgremien erlebbar. Wenn ein solches Experiment nun wieder im gleichen Fiasko landete, welche Konsequenzen hätte das für eine linke Bewegung, oder auch für die Partei Die Linke generell? Es ist augenscheinlich, dass die teilweise niederschwellige Argumentation rechter Parteien derart eingängig scheinen, dass ihnen deutlich mehr Menschen folgen, als es wirklich Rechte sind, aber diesen Menschen ist das im Moment, nun nicht weitgehend egal, aber sie drücken es weg. Im Mittelpunkt steht ihnen der Protest gegen das Etablierte im Mittelpunkt und da ist manchen scheinbar jedes Mittel, im wahrsten Sinne des Wortes, „recht“.

Es sind nun schon scheinbar über 50000 Menschen diesem neuen Bündnis „Aufstehen“, welches ja am 4. September offiziell vorgestellt werden soll, beigetreten und es werden mehr werden, aber die Verantwortung derer, die an der Spitze stehen, ist sehr groß, denn wenn diese Bewegung scheitert, wird es die linken oder zumindest kritisch zum System stehenden Parteien in eine ebenso kritische Lage bringen können und das ist wohl einer der Hauptgründe für die spürbare Skepsis, denn gegen mehr Schultern gegen den Neoliberalismus, gegen Fremdenhass und Ausbeutung, gegen Kriegstreiberei und Weltgendarmengehabe ist nicht wirklich etwas einzuwenden.

Also kann es nur darum gehen, eine Plattform anzubieten, die die politischen Alternativen gegen diese bestehende Politik aufnimmt, diskutiert und bündelt, alles sonst wäre zu hinterfragen.

„Ehrenamt in Dessau-Roßlau fördern und stärken!"

Diskussionspapier wurde auf der Netzwerkkonferenz 2017 verabschiedet.

Das unbezahlbare Engagement vieler Bürger/-innen in zahlreichen Vereinen, Organisationen und Institutionen ist eine wesentliche Qualität und Bereicherung unserer heutigen Stadtgesellschaft. Egal ob im Sport, bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz, in der Kultur, im sozialen Bereich, der Migrations- und Integrationsarbeit, in der Politik oder auch im Stillen: Das Ehrenamt ist und bleibt eine wichtige, unersetzliche Stütze unserer Gemeinschaft.

Immer wieder tauchen aber auch kritische Fragen auf: Wie kann es den Verbänden, Netzwerken und Vereinen gelingen, immer wieder Mitglieder, Engagierte und Nachwuchs zu gewinnen? Gibt es eigentlich ausreichende Anerkennung für ehrenamtliches Engagement? Was ist an der Kritik dran, dass Ehrenamt zeitweilig oder permanent Aufgaben von Regelstrukturen übernimmt?

All diese Fragen diskutierten über 50 Teilnehmende der Netzwerkkonferenz „ZUVIEL DER EHRE – BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT AM LIMIT?“ am 18. November 2017 im Dessauer Bauhaus. Im Ergebnis dieses offenen Austausches wurden Impulse und Empfehlungen zu Rahmenbedingungen sowie Herausforderungen von bürgerschaftlichem und ehrenamtlichem Engagement in Dessau-Roßlau entwickelt.

Hier zum Diskussionspapier!

Hier zum Original-Artikel auf der Website des Netzwerkes!

Wanderausstellung

Dessau-Roßlau erinnert an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma

Anfang Januar 1938 verfügte die Geheime Staatspolizei ein Aufenthaltsverbot für „Zigeuner“ in Dessau-Roßlau und ganz Anhalt. Die Mehrheit der davon betroffenen mitteldeutschen Sinti und Roma el dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer. Mit einer Veranstaltungsreihe möchten die Stadt Dessau-Roßlau und das Alternative Jugendzentrum e.V. Dessau an diese Männer, Frauen und Kinder erinnern und ihrer gedenken.

Zwischen 1932 und 1939 fertigte der in Roßlau lebende Fotojournalist Hanns Weltzel ca. 200 Fotograen von Sinti und Roma, an. Diese einzigartige Fotosammlung bendet sich heute im Bestand der Universität Liverpool. Ein großer Teil dieser Fotograen wird nun zum ersten Mal in einer Wanderausstellung, die die Verfolgungswege der Portraitierten und ihrer Familien dokumentiert, gezeigt. Die zweisprachige Ausstellung (Deutsch/Englisch) ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Prof. Eve Rosenhaft (Universität Liverpool) und Jana Müller (AJZ e.V. Dessau).

Eröffnung der Ausstellung: 25. Januar 2018 um 18 Uhr in der Marienkirche

Weitere Öffnungszeiten: 29.-31. Januar 2018 von 14 bis 18 Uhr

Eintritt frei

(eine Ausstellung des AJZ und der Universität Liverpool)

 

Für genauere Informationen hier das Faltblatt online anschauen

Gesamtmitgliederversammlung der LINKEn Dessau-Roßlau

ein Bericht über das Geschehene

Die am 13. Januar 2018 stattgefundene Gesamtmitgliederversammlung zog insgesamt mehr als 40 Genossinnen und Genossen des Stadtverbandes der LINKEn Dessau-Roßlau in das NH-Hotel. Nachdem Vorsitzender Frank Hofmann eröffnete, berichtete Ralf Schönemann über die Arbeit der Fraktion im Stadtrat. Danach erläuterte Michael Waßmann, der für die Linksjugend Sachsen-Anhalt im Landesvorstand ist, den zuletzt gestellten Antrag der Linksjugend auf dem Landesparteitag. Der Antrag befasst sich mit dem Thema linker Einwanderungspolitik, wurde zum vergangenen Landesparteitag an den Landesvorstand verwiesen, dem es daran liegt, eine offene Diskussion - vor allem in der Basis - über linke Einwanderungspolitik anzuregen. Die Linksjugend Sachsen-Anhalt kündigte an, die Thematik auch auf dem nächsten Landesparteitag wieder auf die Tagesordnung zu bringen und wieder ein Positionspapier einzureichen. Die Genossinnen und Genossen der Dessau-Roßlauer LINKEn waren äußerst interessiert an der Erläuterung von Michael Waßmann.

 

Die Linksjugend Dessau stellte zwei Anträge.

Antrag 1 fordert zur nächsten Wahl des Stadtvorstandes eine Mindestanzahl von drei jungen Engagierten und die Prioritätensetzung auf die Interessen und Anliegen Jugendlicher zur Kommunalwahl 2019. Der Antrag wurde angenommen.

Antrag 2 befasst sich mit dem Thema (politischer) Islam. Auf dem Bundesparteitag soll dazu ein Positionspapier eingereicht werden, welches eine linke Islamkritik fordert. Der Antrag 2 wurde an den Stadtvorstand überwiesen. Dieser beschäftigt sich nun mit der Thematik.

(Beide Anträge finden sich am Ende des Beitrages!)

 

Nach den Diskussionen und Redebeiträgen standen Wahlen an.

Hier die neu gewählten Besetzungen:

Mitglieder für den Landesausschuss: Karin Stöbe, Lam Funke

Delegierte für den Bundesparteitag: Ulrike Brösner, Paul Reinhardt

Vertretende Delegierte für den Bundesparteitag: Anke Berghäuser, Frank Brozowski

Jugend mit Mut und Engagement - erfrischend für DIE LINKE!

von Paul Reinhardt

 

Ich habe Lam Funke interviewt. Lam, so nennen ihn seine Freunde, hat eigentlich drei Vornamen: Nguyen Quoc Lam. Seine Eltern kommen aus Vietnam und Kanada. Sie entschlossen sich, 1993 nach Deutschland auszuwandern. Seit dem lebt die Familie in Deutschland. Lam ist jetzt 15 - ein naiver Teenager. Sollte man glauben. Teenager sind ja immer naiv und haben noch keinen Plan vom Leben. Das hört man so oder so ähnlich inzwischen immer und immer wieder. Das ist schon fast Bauernregel. Doch Lam zeigt das Gegenteil. Lam widerlegt diese wahnwitzige These, denn er weiß genau, was er will: Lehramt studieren, danach wenn's geht zurück in die Heimat. Heimat - damit meint Lam Deutschland. Sachsen-Anhalt. Dessau. "Ich liebe das Bauhaus und die Meisterhäuser und ich freue mich auf das Museum. Dessau ist zwar irgendwie schon ein Kaff, aber ein Kaff, das Charme hat. Das macht Lust, sich zu engagieren, um dieses Kaff schöner und besser zu machen".

Mit 93,75% wurde Lam kürzlich zum neuen Landesschatzmeister der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt gewählt. "Ich hatte die Möglichkeit als Landesschatzmeister zu kandidieren. Das habe ich zwar relativ spontan getan, aber ich war mir sicher, dass ich für eine Position kandidieren will. Das gibt mir die Möglichkeit, politisch mitzuwirken und mich einzubringen", kommentiert Lam mit einem Lächeln und fährt fort: "Politik von innen. Ich will nicht nur zuschauen".
Auf der nächsten Gesamtmitgliederversammlung werden die Delegierten des Landesausschusses gewählt. Sein Ziel ist es, die Dessau-Roßlauer LINKE im Landesausschuss zu vertreten. Seit nun knapp zwei Monaten ist er Mitglied in der Linkspartei. Das ging und geht also alles ziemlich schnell, doch Lam hat keinerlei Angst. Wieso auch? Er vertritt eine eigene Meinung, er ist erfrischend für DIE LINKE, er zeigt Mut, er zeigt Engagement. Statt nur zu meckern, die Dinge dann aber dennoch einfach so hinzunehmen, mischt er sich ein. Genau das brauchen wir. Ich genieße seine Art, seine Offenheit. Lam lacht viel, bleibt aber ernst, wenn es ernst wird.

Ich frage Lam ein paar Dinge, die mich interessieren.
Auf die Frage, ob und welche persönlichen Erfahrungen Lam mit Rassismus im Alltag machen musste, antwortet er: "In der Schule wurde ich zum Glück nie mit rassistischen Ressentiments und dummen Sprüchen konfrontiert, aber auf der Straße gehört das dazu. Man wird komisch angeschaut oder auch angequatscht, nur weil man in den Augen anderer nicht deutsch aussieht. Dabei fühle mich deutscher als manch anderer. Ich bin hier geboren, lebe hier und fühle mich hier kulturell Zuhause."
Als ich ihn frage, wie er die momentane Situation nach der Bundestagswahl einschätzt, schießen mir sofort klare Worte entgegen: "Jamaika und die GroKo sind meiner Meinung nach keine Lösungen. Vor einer Neuwahl habe ich keine Angst, aber auch eine Minderheitsregierung fände ich spannend. Der Vorteil daran wäre doch, dass die Fraktionen im Parlament endlich anfangen müssten, andere zu überzeugen und sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Das würde den Bundestag demokratisieren."

Das Bauhaus Dessau 1926 – 1932 und der Kulturkampf von rechts

Eine szenische Lesung anlässlich der Vertreibung des Bauhauses aus Dessau vor 85 Jahren

Sonntag | 19.11.2017 | 16:00 Uhr | Aula im Bauhaus Dessau, Gropiusallee 38

Vor 85 Jahren beschloss der Gemeinderat von Dessau auf Antrag der NSDAP-Fraktion das Ende des Bauhauses in Dessau. Dem vorangegangen war eine jahrelange Kampagne der Rechten gegen den „Baubolschewismus“.

Lehrende und Lernende versuchten, mit ihrem kreativen und künstlerischen Engagement den zerstörerischen Kräften standzuhalten, Bauhaus-Befürworter traten in Politik, Industrie und Gesellschaft für die Institution ein. Im Sommer 1932 spitzte sich die Entwicklung jedoch zu, nachdem die NSDAP in Anhalt in Koalition mit den Deutschnationalen erstmalig eine Landesregierung hatte übernehmen können: Eine Gruppe hochrangiger NS-Funktionäre inspizierte das Bauhaus, Hitler trat vor zehntausenden begeisterter Zuschauer in Dessau auf, 80.000 SA-Leuten marschieren in der Stadt auf und bei den Reichstagswahlen wurde die NSDAP stärkste Fraktion. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse, votierte die Mehrheit des Gemeinderates – gegen die Stimmen der KPD-Abgeordneten und bei Stimmenthaltung der SPD-Fraktion – gegen eine Weiterfinanzierung der von Ludwig Mies van der Rohe geleiteten Kunst-, Design- und Architekturschule. Das Bauhaus Dessau wurde zum 1. Oktober 1932 geschlossen.
Die szenische Lesung fragt nach den Besonderheiten des Lebens, Lernens, Lehrens und Schaffens am Bauhaus und rekonstruiert anhand von Originalzitaten und zeitgenössischen Zeitungsartikeln die Debatten um das Bauhaus Dessau. Dabei erweisen sich viele Aussagen der damals Beteiligten als erstaunlich aktuell.

Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt

Von und mit: Judith Kruder, Ensemble Theatrum (Dramaturgie & Rezitation),

Thomas Zieler (Rezitation),

Florian Claus (Klavier),

Historische Recherche: Dr. Lars Breuer,

Idee: Swen Knöchel

Mehr Infos dazu gibt es hier!

9. November 2017: "Aus Dessau-Roßlau geflüchtet und vertrieben"

Gedenkprogramm in der Marienkirche im Rahmen der Veranstaltung "Lieder gegen das Vergessen"

Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung "Lieder gegen das Vergessen" stehen Lebensgeschichten jüdischer Menschen aus Dessau-Roßlau, die aus Nazideutschland fliehen mussten oder vertrieben wurden. Das Programm wird vom Alternativen Jugendzentrum e.V. Dessau in Koorperation mit der Musikschule "Kurt Weill" sowie Schüler*innen des Gymnasiums Philantropinum und des Liboriusgymnasium gestaltet. Eingebettet in musikalische Beiträge berichten die Jugendlichen von der Ausgrenzung, den Gewalterfahrungen, den Schwierigkeiten der Flucht und Auswanderung, den unterschiedlichen Neuanfängen in den Zufluchtsländern und gescheiterten Versuchen, dem Holocaust zu entgehen. Die Lebenswege zeugen auch von Widerstand und Selbstbehauptung sowie den zerschlagenen Hoffnungen einer Gleichberechtigung durch Assimilation.

Die Gedenkrede zur Veranstaltung hält der Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau Peter Kuras.

Der Eintritt ist frei.

Es wird um eine Spende für den geplanten Synagogenanbau gebeten.

 

Der Landesverband DIE LINKE Sachsen-Anhalt unterstützt die Veranstaltung und beteiligt sich am Gedenken.

Meldungen
  1. 13:14 Uhr
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Paul Reinhardt

Jugend mit Mut und Engagement - erfrischend für DIE LINKE!

Ich habe Lam Funke interviewt. Lam, so nennen ihn seine Freunde, hat eigentlich drei Vornamen: Nguyen Quoc Lam. Seine Eltern kommen aus Vietnam und Kanada. Sie entschlossen sich, 1993 nach Deutschland auszuwandern. Seit dem lebt die Familie in Deutschland. Lam ist jetzt 15 - ein naiver Teenager. Sollte man glauben. Teenager sind ja immer naiv und haben noch keinen Plan vom Leben. Das hört man so oder so ähnlich inzwischen immer und immer wieder. Das ist schon fast Bauernregel. Doch Lam zeigt das Gegenteil. Weiterlesen


Alexander Sorge

Gemeinsame Erklärung der LINKEn Dessau-Roßlau und der Linksjugend Dessau

Am 7. Januar 2005 starb Oury Jalloh unter bis heute nicht ausreichend aufgeklärten Umständen. Er verbrannte in der Dessauer Polizeiwache bis zur nahezu endgültigen Verkohlung seines Körpers. Die Staatsanwaltschaft Dessau erhob im selben Jahr des Geschehens Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen zwei Polizeibeamte, es gab Verurteilungen zur Körperverletzung mit Todesfolge und zur fahrlässigen Tötung. Das Gerichtsverfahren wurde schließlich im Dezember 2008 mit Freisprüchen für beide Angeklagte geschlossen. Durch Druck der Initiative Oury Jalloh wurde ein Beamter im Jahr 2012 vom Landgericht Magdeburg wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt. Zahlreiche Fakten und Unstimmigkeiten bei Zeug*innenaussagen, Beweismitteln und dem Gesamtfall sprechen jedoch dafür, dass dieses Gerichtsurteil mehr als fragwürdig ist. Weiterlesen


Landtagssitzung

09.00 - 18.00 Uhr 7. Landtagssitzung Weiterlesen


Landtagssitzung

10.00 - 20.00 Uhr 6. Landtagssitzung Weiterlesen


Fraktionstag

Arbeitskreis- und Fraktionssitzung Weiterlesen


Petitionsausschuss

3. Sitzung des Petitionsausschusses Weiterlesen


Vorabstimmung Petitionsausschuss

Vorbereitung auf die Ausschusssitzung Weiterlesen


Fraktionstag

Arbeitskreis- und Fraktionssitzung Weiterlesen


Sachsen-Anhalt-Tag

24.06.-26.06.2011 in Gardelegen Weiterlesen


Sachsen-Anhalt-Tag

24.06.-26.06.2011 in Gardelegen Weiterlesen


Sachsen-Anhalt-Tag

24.06.-26.06.2011 in Gardelegen Weiterlesen


Vorabstimmung Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr

Vorbereitung auf die Ausschusssitzung Weiterlesen


Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr

2. Sitzung des Ausschusses für Landesentwicklung und Verkehr Weiterlesen


Innenausschuss

3. Sitzung des Innenausschusses Weiterlesen


Fraktionstag

Fraktions- und Arbeitskreissitzung Weiterlesen


Petitionsausschuss

2. Sitzung des Petitionsausschusses Weiterlesen


Vorabstimmung Petitionsausschuss

Vorbereitung auf die Ausschusssitzung Weiterlesen


Arbeitskreistag

Arbeitskreis- und Fraktionssitzung Weiterlesen


Landtagssitzung

09.00 - 18.00 Uhr 5. Landtagssitzung Weiterlesen


Landtagssitzung

10.00 - 20.00 Uhr 4. Landtagssitzung Weiterlesen


Fraktionstag

Arbeitskreis- und Fraktionssitzung Weiterlesen


Regionalberatung Anhalt

10.00 Uhr bis 12.30 Uhr in der Geschäftsstelle 06844 Dessau, Karlstraße 4 Weiterlesen


Sitzung des Kreisvorstandes

Kreisvorstand tagt in Coswig (Anhalt) Weiterlesen


Handballturnier

Uwe Loos spielt für einen guten Zweck. Weiterlesen


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Dialogveranstaltung: "Zukunft gestalten in schwierigen Zeiten"

Diskussion über die Auswirkungen und Konsequenzen der Finanzkrise vor Ort. Uwe Loos nimmt an der Veranstaltung teil. Weiterlesen

Gregor Gysi hat am Tag der Bundestagswahl am 24. September keine Zeit. Deshalb macht er Briefwahl. "Sollten Sie auch machen!"

Bundestagswahl 2017

Kampagne der LINKEN

Unsere Kampagne hat eine klare Botschaft: Keine Lust auf ein Weiterso der Politik der Großen Koalition, die die sozialen Probleme nur verwaltet, statt sie zu lösen. Wir dagegen machen in unserer Kampagne Lust auf soziale Gerechtigkeit und auf Frieden. Dafür stehen unsere acht Schwerpunktplakate und unser Spitzenteam aus dem Spitzenduo und den Parteivorsitzenden. Auf geht's. 

Das Kampagnen-Video "Keine Lust auf Weiterso" findet ihr hier!

Weitere Infos gibt es auf: www.die-linke.de/wahlen/kampagne/

Bericht von Mitgliedern aus dem Landesvorstand

Über die Arbeit zum Thema Jugendpartizipation in Sachsen-Anhalt

Vier Vertreter*innen vom Vorstand des Landesschülerrates Sachsen-Anhalt haben am 19. Juli Henriette Krebs, Doreen Hildebrandt und Paul Reinhardt aus dem Landesvorstand der Linkspartei Sachsen-Anhalt empfangen. Das Treffen im Bildungsministerium des Landes diente demnach nicht nur als Vorstandssitzung des Landesschülerrates. Das Thema Jugendpartizipation und die Idee eines künftigen Landesjugendparlamentes oder eines Landesjugendbeirates wurden besprochen. Es wurde sich außerdem über aktuelle Probleme der Schüler*innen ausgetauscht. Dabei wurde schnell klar, wo der Schuh drückt. Die jungen Engagierten äußerten sich dabei vor allem zur in ihren Augen nicht ausreichenden Mobilität des ÖPNV im Land Sachsen-Anhalt. Vor allem wenn Jugendliche am Wochenende zu einer Party fahren, so ist es nach der Party in vielen Gegenden beschwerlich oder gar unmöglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen.
Auch zur Ansprache kam das Engagement von Jugendlichen in diversen Gremien, Beiräten und Vereinen auf kommunaler Ebene. Eine mangelnde Wertschätzung von erwachsenen Politiker*innen gegenüber jungen Menschen wurde schon oft erlebt.


„Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche über die Gegenwart und ihre Zukunft mitbestimmen dürfen. Ihnen muss mit Respekt und dem Angebot der Mitbestimmung entgegengekommen werden“, äußerte sich Paul Reinhardt.


Mit offenen Ohren hörten sich der Landesschülerrat und die Mitglieder des LINKEn Landesvorstandes zu. Der Landesschülerrat wird das Thema Jugendpartizipation nach eigenen Aussagen nun selbst auf seiner kommenden Plenartagung thematisieren und intensiv diskutieren. Man schloss eine künftige Zusammenarbeit nicht aus und wird sich auch in Zukunft austauschen.

DIE LINKE. Dessau-Roßlau auf dem Christopher Street Day in Leipzig

Vom 7. bis 15. Juli 2017 fand in Leipzig die ChristopherStreetDay-Veranstaltungswoche statt.

In der sächsischen Großstadt zeigten am letzten Tag circa 7000 demonstrierende Menschen auf dem "Leipzig Pride 2017", dass sie für die Rechte von LGBTI*-Menschen einstehen. Die Demonstration hatte den unter den Bürger*innen positiv einschlagenden Themenschwerpunkt "Stop Hate!" (Stoppt Hass!). Mehrere Gruppen, Parteien und Vereine waren vertreten, darunter unter anderem DIE LINKE. Leipzig mit einem eigenen Demo-Wagen und guter Musik. Auch die Initiative "Queer Refugees for Pride", ein Zusammenschluss aus homosexuellen, bisexuellen, transsexuellen, intersexuellen und queeren Geflüchteten, zeigte klar Flagge. Hanna Breternitz, Steve Höppner und Paul Reinhardt von der Linksjugend Dessau und der Dessau-Roßlauer Linkspartei besuchten das bunte und Toleranz vermittelnde Spektakel und genossen bei einem kühlen Getränk die Offenheit gegenüber LGBTI*-Menschen. Genoss*innen der Linksjugend Sachsen starteten ihren Wahlkampf mit der Kampagne "Make Solidarity #GreatAgain".

Mit einem anschließenden Straßenfest, auf dem Bands - darunter unter anderem "wonach wir suchen" - auftraten, wurde ein krönender Abschluss geboten.

Bericht von der Gesamtmitgliederversammlung am 30. Juni 2017

Auf der Gesamtmitgliederversammlung des Dessau-Roßlauer Stadtverbandes am 30. Juni 2017 erörterte Paul Reinhardt für die Linksjugend Dessau-Roßlau einen Antrag und ein Konzept für einen Kinder- und Jugendrat, der in Dessau-Roßlau entstehen soll. Dazu soll sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertreter*innen der Fraktion DIE LINKE des Stadtrates Dessau-Roßlau und Vertreter*innen der Linksjugend Dessau-Roßlau mit der Thematik beschäftigen und Unterstützer*innen in der Stadt suchen.
Der Antrag wurde mit 46 von 48 Stimmen beschlossen.

Die Regionalkonferenzen liegen hinter uns – auf geht es in den Wahlkampf!

Auf fünf Regionalkonferenzen in Magdeburg, Halle (Saale), Stendal, Hettstedt und Dessau-Roßlau haben in den vergangenen zwei Wochen viele Genossinnen und Genossen, Sympathisanten und Sympathisantinnen in einer sehr solidarischen, konstruktiven Atmosphäre über die personelle Neuaufstellung des Landesvorstandes und anderer Gremien - die Wahlen finden am 20. Mai 2017 auf der 2. Tagung des 6. Landesparteitages in Halle (Saale) statt - sowie über den Entwurf des Bundestagswahlprogramms debattiert »Die Zukunft, für die wir kämpfen: SOZIAL. GERECHT. FÜR ALLE.« – der Titel des Programmentwurfs benennt ganz klar unser gemeinsames Ziel. 

Auch die DIE LINKE. Sachsen-Anhalt kämpft für eine andere Politik: für gute Arbeit, für gute Renten, für ein Leben ohne Armut, für eine bessere Gesundheitsversorgung, für eine gerechte Steuerpolitik, für ein friedliches, tolerantes Miteinander! Die Diskussionen auf den Regionalkonferenzen waren intensiv, vielfältig, voller Ideen und konkreter Vorschläge, die sicherlich auch auf dem Bundesparteitag im Juni eine Rolle spielen werden. Was mit Blick auf den kommenden Bundestagswahlkampf ganz besonders wichtig ist, brachte die Landesvorsitzende, Birke Bull-Bischoff, auf den Punkt: politischer Außendienst, politischer Außendienst, politischer Außendienst!

Fotostrecke

Veranstaltung anlässlich des Beginns
des Spanischen Bürgerkrieges

Am 09.06.2016, um 19.00 Uhr, findet im Alten Theater Dessau,

Lilly-Herking-Platz in Dessau-Roßlau, die Veranstaltung anlässlich des Beginns des Spanischen Bürgerkrieges statt, die durch den Soli-Fonds der Bundestagfraktion DIE LINKE mit gefördert wird.

Die Veranstaltung ist öffentlich und jede und jeder Interessierte ist gern gesehen.

Gesamtmitgliederversammlung von 04.04.2016

Unsere erste Gesamtmitgliederversammlung in diesem Jahr beschäftigte sich mit der Auswertung der Landtagswahl 2016. Birke Bull - Landesvorsitzende, Swen Knöchel - Vorsitzender der Landtagsfraktion und Wulf Gallert diskutierten mit der Basis aus Dessau-Roßlau und aus Anhalt-Bitterfeld (wir hatten die Gesamtmitgliederversammlung  im ersten Teil als Regionalkonferenz geöffnet) die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und über die Fortführung der Arbeit der Partei unter den veränderten Bedingungen. Es konnte nur eine erste Auswertung und ein Anstoß zur Diskussion sein, da die konkreten Analysen noch ausstehen.

Im zweiten Teil der Gesamtmitgliederversammlung wählte unser Stadtverband seine Delegierten für die Bundesparteitage 2016/2017 (Karin Stöbe und Frank Hoffmann) und die Mitglieder im Landesausschuss (Karin Stöbe und Paul Reinhardt) sowie deren Stellvertreter (Heidi Mertens, Matthias Schulz und Michael Berghäuser).

Am Wahlsonntag, 13.03.2016, 18.00 Uhr, treffen wir uns zur Wahlparty in der Ratsherrenstube im Ratskeller Dessau.

Bitte ladet Eure Genossinnen und Genossen recht herzlich dazu ein .Den Ort haben wir gewählt, damit man sich auch im Ratssaal über den aktuellen Stand der Wahlergebnisse informieren kann. Allerdings haben wir vor Ort auch einen Laptop, das wir auch die Wahlergebnisse in den anderen Kreisen mit verfolgen können.

Im "Radison Blu" Fürst Leopold Hotel Dessau, Friedensplatz 1 am 07.03.2016 von 12:00 bis 14:oo Uhr

Die Wahlkampfabschlussveranstaltung

Unsere Kandidaten zur Landtagswahl 2016 in Dessau-Roßlau

Für Wahlkreis 27

Frank Hoffmann für den Wahlkreis 27

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mich ärgern die ständigen Verschleierungen der tatsächlichen Arbeitslosenzahlen. Ich sehe jeden Tag, wie es wirklich aussieht auf dem <Arbeitsmarkt>.Ich möchte, dass Unternehmen sich nicht permanent mit Praktikanten und Leiharbeitern über Wasser halten statt existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen. Mindestlohn jetzt! Ich möchte eine andere Vergabepraxis, bei der Aufträge wirklich auf ihre Auskömmlichkeit geprüft werden und der Preiskampf nicht auf den Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird. Ich möchte, dass man Kultur als Wirtschaftskraft nicht dem Rotstift opfert und kommunale Finanzen stärkt. Das ist mein Angebot, wählen Sie!

Zu meiner Person

Ich bin vor 56 Jahren in Dessau geboren worden, bin Dipl.-Ing. für Maschinebau und habe von 1983 bis 1999 im ZAB Dessau (später Humboldt Wedag ZAB GmbH) gearbeitet. Seit dem Jahr 2000 war ich in verschiedenen Firmen der Weiterbildung und Qualifizierung tätig, seit 2005 im Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V. 1994 wurde ich für die PDS als Stadtrat in Dessau gewählt und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, seit 2002 bin ich stellvertretender Stadtratspräsident. Ich arbeitete seither im Jugendhilfeausschuss und im Finanzausschuss, in Verwaltungsräten und Betriebsausschüssen wie dem der Sparkassen und des Stätischen Klinikums, des Medizinischen Versorgungszentrum und im neuen Betriebsausschuss Eigenbetrieb Kindertagesstätten DEKITA.

Frank Hoffmann        www.frank-hoffmann-mdl-lsa.de

 

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Für Wahlkreis 26

Ralf Schönemann für Wahlkrei 26

Auch in Zukunft im kreisfreien Oberzentrum Dessau-Roßlau leben, lernen und arbeiten.

Die Kreisfreiheit sichert uns unser Anhaltinisches Theater, unser Städtisches Klinikum, unsere Sportstätten, Fachhochschule, Eigenbetriebe und überregionale Bildungseinrichtungen. Kreisfreiheit sichert Bildungsstätten in Nähe des Wohnortes, städtische Kindertagesstätten, Schulhorte, Grund- und Sekundarschulen sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen in den Wohngebieten.

Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze für Dessau-Roßlau sichern.

Wirtschaftskraft bringt soziale Sicherheit, ermöglicht Familienplanung, schafft Zuversicht, Verbundenheit und Solidarität und veranlasst Menschen, hier zu bleiben. Wirtschaftskraft ist auch Bauhausstadt. Unsere Bauhausstadt muss wieder zu einer Stadt der Modernemit nationaler und internationaler Strahlkraft werden. Ideen müssen Menschen ernähren.

Eine Bauhausstadt ermöglicht, die weltoffenen, tolerant, sicher und sozial ist.

Soziale Stärke schafft ein Wir-Gefühl und mindert Gefahren der öffentlichen Sicherheit. Sicherheit ist ein Grundbedürfnis eines  jeden Menschen.

Ich stelle mich Ihnen am 13.März 2016 als Direktkandidat zur Wahl und werbe um Ihre Stimme für meine Partei und für mich.

Ihr R. Schönemann   www.ralf-schoenemann.de

Landesliste der LINKEN für die Landtagswahl 2016 gewählt

Mit 93,9 Prozent hat die Vertreterinnen- und Vertreterversammlung in Staßfurt Wulf Gallert als Spitzenkandidat gewählt. Damit führt er die Landesliste der LINKEN zur Wahl des 7. Landtages an.

Uwe Loos (Listenplatz 24), Mareen Kelle (Listenplatz 37) und Frank Hoffmann (Listenplatz 18) gehen für die Region Dessau-Roßlau und Wittenberg in den Landtagswahlkampf.

Die Vertreterinnen und Vertreter wählten in Staßfurt eine quotierte Landesliste mit 50 Kandidatinnen und Kandidaten. Wahlergebnisse

Unsere Partei wird 25!

Vor 25 Jahren: Ein 60(!)-köpfiger Landesvorstand wird aus 80(!) Kandidatinnen und Kandidaten gewählt, die Delegierten kommen noch aus den Bezirken Halle und Magdeburg. Am 28. Juli 1990 tagt der erste Landesparteitag der PDS in Sachsen-Anhalt. Man trifft sich auf “neutralem“ Boden in Dessau. Erster Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl wird Roland Claus.

TTIP vor Ort

Welche Folgen hat das TTIP - Abkommen auf die Unternehmen und Bürger vor Ort

Am 21. Mai 2015 ,18.00 Uhr, findet eine Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Stand der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen Deutschland und den USA im Bürger-Bildungs-Freizeitzentrum (Volkshochschule), Erdmannsdorffstr., Dessau-Roßlau, statt. Referent ist der europapolitische Sprecher der Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt - Harry Czeke

Kampagnenstart "Das muss drin sein"

Maikundgebung im Dessauer Stadtpark

Zur traditionellen Maikundgebung trafen sich im Dessauer Stadtpark und an der Roßlauer Ölmühle Vertrerinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Mitglieder von Parteien und viele Bürgerinnen und Bürger, um unter dem Motto "Die Arbeit der Zukunft gestalten wir" gegen Mißstände in Wirtschaft und Politik aufmerksam zu machen. Neben der 1. Bevollmächtigten der IG Metall Halle-Dessau, Almut Kapper-Leibe, als Hauptrednerin auf der Kundgebung, sprachen sich der Oberbürgermeister Peter Kuras, die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke und die Landtagsabgeordneten Hölger Hövelmann und Frank Hoffmann für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Gerechtigkeit und Solidarität - auch mit Flüchtlingen und Migranten - gute Arbeit, sichere Renten und ein soziales Europa aus. Für uns als LINKE war der 1. Mai 2015 mit dem Start der Kampagne "Das muss drin sein" verbunden. Die Kampagne soll auf Missstände in Deutschland aufmerksam machen. Sie fordert den Stopp der Befristung von Arbeitsverträgen und Leiharbeit, eine Umverteilung der Arbeit statt Dauerstress und Existenzangst, eine Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV, bezahlbare Energie und bezahlbaren Wohnraum sowie mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.

"Vision Anhalt 2025"

Tagung des Kommunalpolitischen Forums Sachsen-Anhalt

Die Veranstaltung des Kommunalpolitischen Forum Sachsen-Anhalts am 25. April, von 10-16 Uhr, im Kornhaus Dessau-Roßlau richtet sich insbesondere an Stadt- und Gemeinderäte, Bürgermeister und Mitglieder der Kreistagsfraktionen der Landkreise Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld sowie der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau. Mit dieser Tagung sollen die weiteren Schritte zur Umsetzung langfristiger Ziele der "Vision Anhalt 2025" beraten und konkrete Festlegungen zur weiteren inhaltlichen Umsetzung getroffen werden.

Weitere Stolpersteine in Dessau-Roßlau verlegt

Mit der Verlegung weiterer 11 Stolpersteine in Dessau-Roßlau wurden seit dem Jahr 2008 insgesamt 94 Stopersteine verlegt. Sie sollen an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dessau-Roßlau erinnern, die im 2. Weltkrieg durch die Nazis ermordet wurden, weil sie jüdischer Herkunft, Kommunisten, Sozialdemokraten oder Gewerkschafter waren. Die verlegten Stolpersteine stehen für die Millionen Opfer der Naziherrschaftund geben diesen stellvertretend einen Namen. Gedacht wurde am 11. April 2015 Jacob un d Rosa Edelmuth, Jenny Ehrenberg, Gustav Hoch sen., Selma Gottschalk, Erich Heß, Hanna und Hans Schmohl, Paul Kmiec, Karl Lemnitz, Hermann Heller, Paul Wolle und Max und Eva Fried. Viele Schülerinnen und Schüler arbeiteten in den Jahren an diesem   Projekt mit, erforschten die Biografien der Ermordeten und pflegen die Stolpersteine.

Regionalkonferenz in Dessau-Roßlau

Eingeladen zur Regionalkonferenz hatte der Landesverband Sachsen-Anhalt die Stadt-und Kreisverbände Dessau-Roßlau und Wittenberg.

Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz standen die Vorbereitung der Landtagswahl 2016 und die Empfehlung des Landesvorstandes, mit Wulf Gallert als Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten zur Landtagswahl anzutreten. Reges Interesse und hohe Beteiligung zeichneten die Veranstaltung aus. In einer offenen Atmosphäre wurden u.a. aktuelle politische Themen wie Migration und die Integration von Flüchtlingen, die wirtschaftliche Entwicklung Sachsen-Anhalts sowie mögliche Koalitionen nach der nächsten Landtagswahl diskutiert.

Zum internationalen Frauentag

Am 13. März trafen sich einige Frauen aus den Basisorganisationen der Partei DIE LINKE. Dessau-Roßlau zu einer kleinen Zusammenkunft um an das Leben von Simone de Beauvoir zu erinnern. Die Idee,  sich auf der diesjährigen Frauentags-Veranstaltung mit dieser außergewöhnlichen Frau zu beschäftigen, kam von unserer Genossin Ulrike Brösner, die sich dazu intensiv vorbereitet hatte und Schwerpunkte des Lebens und Wirkens von Simone de Beauvoir vorstellte. Die nachfolgende Diskussion unter uns Frauen machte deutlich, dass heute mehr denn je durch eine sehr stringente konservative Politik der Freiraum der Frauen beschränkt wird. (z.B. Müttergeld). Simone de Beauvoir wurde am 9. Januar 1908 in Paris geboren, wo sie auch am 14. April 1986 starb. Sie war eine französische Philosophin und vor allem Feministin. Ihr bekanntester Roman „Das andere Geschlecht“ beschäftigte sich vor allem mit der Unterdrückung der Frau im Patriarchat. Mit diesem Roman legte sie die theoretischen Grundlagen für eine neue, starke Frauenbewegung innerhalb Europas und der Welt. Sie schrieb weiterhin eine Vielzahl von Romanen, Erzählungen, Memoiren und Essays. Es war eine gelungene Veranstaltung. Die Frauen freuen sich auf eine ähnliche Veranstaltung im nächsten Jahr.

Eine Menschenkette für unsere Stadt Dessau-Roßlau

D a n k e allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern!

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Genossinnen und Genossen, Sympathisantinnen und Sympathisanten, Bürgerinnen und Bürgern, die sich am Sonnabend in die Menschenkette eingereiht haben.  

Stadtvorsitzender Frank Hoffmann

175. Geburtstag von August Bebel - SPD und DIE LINKE Gedenken dem großen Politiker und Gewerkschafter

Heute trafen sich auf Einladung des SPD-Stadtverbandes Mitglieder der Stadtverbände der SPD und der LINKEN in Dessau-Roßlau zu einem Gedenken an einen großen deutschen Gewerkschafter und Mitbegründer der SDAP Deutschlands. Bebel war ein hervorragender Politiker, dessen Arbeit sich auf die außerparlamentarischen Aktionen der SDAP-Mitglieder und der Arbeiterbewegung stützte. 1967 wird Bebel als erster Arbeitervertreter in den Norddeutschen Reichstag gewählt und war (mit Unterbrechungen) bis zu seinem Tode am 13.August 1913 Abgeordneter im Deutschen Reichstag. Dort forderte er 1870/71 die Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges. lehnte die Annexion Elsass-Lohtringens ab und verweigerte mit Wilhelm Liebknecht die Bewilligung der Kriegskredite. Er wurde des Hochverrates angeklagt und saß 3 Monate in Untersuchungshaft. Im Leipziger Hochverratsprozess wurde er mit W. Liebknecht zu 2 Jahren Festungshaft verurteilt.

500 € Spende an den Verein Wildwasser Dessau e.V. überreicht

Landtagsfraktion fördert Projektarbeit

Der Verein Wildwasser e.V. ist eine psychosoziale Beratungsstelle, die Frauen, Jugendlichen und Kinder, die von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen sind, ein umfassendes Beratungsangebot zur Verfügung stellt. Zwei Diplomsozialpädagoginnen betreuen die Hilfesuchenden. Um Dinge zu finanzieren, die mit öffentlichen Geldern nicht abgedeckt sind, beantragte der Verein eine Spende aus dem Solidarfonds der Landtagsfraktion. Die Übergabe des Spendenschecks wurde zu einem intensiven Arbeitsgespräch genutzt, der die Probleme der Beratungsstelle, deren inhaltliche Arbeit und den jährlichen Kampf um die Finanzierung - generell aller Beratungsstellen - zum Inhalt hatte.

Kinderweihnachtsfeier

Wenn Kinderaugen leuchten

Im Festsaal der DVV versammelten sich Kinder und Eltern bei weihnachtlicher Atmosphäre zu einer von den Stadtfraktionen (DIE LINKE, FDP, Bürgerliste/Gruene), dem Verein „Wir mit euch“ und dem DGB Stadtverband Dessau-Roßlau veranstalteten Kinderweihnachtsfeier. Die gut besuchte Veranstaltung bot Platz für bis zu 80 Kindern und ihren Eltern. Bei Gebäck, Obst, Kakao, Kaffee und weihnachtlicher Musik wurden den Kindern die von Dessau-Roßlauer Bürgerinnen und Bürgern gestifteten Geschenke feierlich überreicht. Wir danken allen Spendern und Spenderrinnen für die Unterstützung mit Geschenken und für die Bereitstellung der Versorgung. Dank auch der DVV für die Bereitstellung des Saales. Das kleine weihnachtliche Programm wurde von der Tanzgruppe „Showtime, dem 1. Dessauer Tanzsportclub, und den Stadträten Karin Dammann und Klaus Meier sowie dem Weihnachtsmann Leo gestaltet und sorgte bei den Gästen für gute Laune.

Presseerklärungen Stadtverband Dessau-Roßlau

Erste Einstellung einer Test-Presserklärung

Mit dieser Meldung wird das Funktionieren des Presseplugin für Dessau-Rosslau geprüft. Weiterlesen

1. Tagung des 4. Landesparteitages bestätigte Landesvorsitzende im Amt und wählte unter anderem neuen Landesvorstand

Frank Hoffmann, Vorsitzender des Stadtverbandes DIE LINKE. Dessau-Roßlau und Landtagsabgeordneter, erneut in Landesvorstand berufen


(vlnr) Frank Hoffmann, die Intendanten Matthias Brenner, André Bücker, Ulrich Fischer sowie die Delegierten des Stadtverbandes DIE LINKE. Dessau-Roßlau.                    Fotos: Thomas Bergfeld


Der Landesparteitag am 12. und 13. Oktober beschloss den Dringlichkeitsantrag "100% sozial - auch nach der Wahl!" sowie die "Kommunalpolitischen Leitlinien". Außerdem wählten die Delegierten mit Tatjana Behrend eine neue Landesgeschäftsführerin und bestätigten Birke Bull als Landesvorsitzende im Amt. Auch der Vorsitzende des Stadtverbandes DIE LINKE. Dessau-Roßlau und Landtagsabgerdneter, Frank Hoffmann, wurde mit 79,8 % erneut in den Landesvorstand gewählt.
Alle Gewählten und Ergebnisse hier.

Höhepunkt des Parteitages war am Sonntag die Lesung der Theaterintendanten aus Halle mit Matthias Brenner, Dessau mit André Bücker und Eisleben mit Ulrich Fischer. Sie protestieren damit gegen die von der Landesregierung geplanten massiven Kürzungen im Kulturbereich und können sich der Unterstützung durch DIE LINKE sicher sein.
Hier gehts zum Landesparteitag.

Demokratie muss von und mit Widerspruch leben

Birke Bull hielt die diesjährige Gedenkrede bei "Lieder gegen das Vergessen" in Dessau-Rosslau

Die Reichspogromnacht am 9. November 1938 gehört zum dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, der 9. November 1989 ist der Tag, an dem sich Menschen das Recht erkämpften, Weltanschauung auch durch Welt anschauen zu erleben, so Birke Bull. Die Freude anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls sei angesichts der menschenverachtenden Verbrechen an jüdischen Menschen vor 76 Jahren nicht ungetrübt. Unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Landesvorsitzende hielt die Gedenkrede zur Veranstaltung „Lieder gegen das Vergessen“ in der Dessau-Rosslauer Marienkirche. Dass Demokratie notwendig und unersetzlich ist, dass sie von und mit Widerspruch leben muss, sei der zentrale Punkt zwischen beiden Ereignissen. Sich stets selbst zu hinterfragen und eigene Vorurteile zu prüfen, gehöre dazu, um Demokratie und Widerspruch zu leben. Das von dem Berliner Künstlerduo "Tonworte", dem AJZ und Dessauer Jugendlichen gestaltete Programm erinnerte an das Leben, das Leid und die Vertreibung der jüdischen Gemeinde in Dessau-Roßlau und ließ über 100 Besuchern der Veranstaltung sehr nachdenklich zurück.

Quelle: Stadtarchiv Dessau-Roßlau

Zur Gesamtmitgliederversammlung unserer Partei (Stadtverband Dessau-Rosslau)

Am 24.11.2014 fanden sich zahlreiche unserer Genossen und Genossinnen, im NH-Hotel-Dessau ein.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Bericht, des Vorstandes zur Auswertung des Parteitages, zu aktuellen Problematiken, sowie Diskussionen zum Bericht des Stadtvorstandes, welche vom Stadtvorsitzenden geführt wurde, wie auch die Wahl der Delegierten, zu den Landesparteitagen der Partei, DIE LINKE. Die Namen der Delegierten und Delegiertinnen, sind auf der Homepage, des Stadtverbandes Dessau-Rosslau, unter dem Titel Mandate, zu finden.